[MHS-Loop Pt 5] Das Dach Thailands

Nach einer doch eher zu kurzen Nacht, schließlich hatte ich auf dem Weg noch einiges vor, sollte dann auch schon der letzte Abschnitt des Mae Hong Son Loops folgen. Das Grande Finale sozusagen.

Also bei Zeiten los und zunächst über 1500 Höhenmeter bezwingen. Enge Haarnadelkurven standen ja schon von anfang an auf dem Tagesprogramm, doh diese waren dann doch nochmal um einiges härter. Die Steigungen wurden krasser, die Straßenverhältnisse teilweise etwas rauher. Doch ich wollte unbedingt das Dach Thailands, den Doi Inthanon – Thailands höchsten Berg – bezwingen. Habe ich es geschafft? Aber sicher doch, wenngleich ich teilweise mit grade mal 30 km/h die Steigungen hoch gekrochen bin…

Up,up and up...

Up,up and up…

DONE!

DONE!

Auf dem Weg hoch und auch wieder runter gab’ es dann im Doi Inthanon Nationalpark noch einige Wasserfälle zu bestaunen. Die meisten davon jedoch touristisch ziemlich gut erschlossen, leider…Aber ändern kann man es eben nicht, gelohnt hat sich diese Tour in jedem Fall…

Einer der schönsten Namtoks bisher...

Einer der schönsten Namtoks bisher…

Nach über 8 Stunden auf dem Scooter, frieren auf dem Summit und unzähligen Wasserfällen erreiche ich also müde aber überglücklich wieder meinen Ausgangspunkt. Chiang Mai.

Mir persönlich hat dieser Trip sehr gefallen, wenn das nicht sogar leicht untertrieben ist. Ich war mehr als einmal einfach nur überglücklich das ganze gewagt zu haben.
Herzlichen Dank an alle, die mir dieses Abenteuer möglich gemacht haben bzw. immernoch ermöglichen.

Mini-Dino!

Mini-Dino!

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[MHS-Loop Pt 4] Große Gräben…

Obwohl mir Mae Sariang extrem gefallen hat, zieht es mich schon am nächsten Morgen weiter. Man kann ja immer mal zurück kommen.
Also schwinge ich mich bei Zeiten auf mein Motorcycle und fahre weiter in Richtung Mae Chaem – der Loop neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu.
Die ersten 50 km fahre ich durch eine unglaubliche Landschaft – wie schon am Vortag frage ich mich mehrmals, ob ich träume oder das die Realität ist. Einfach traumhaft.
Wie inzwischen gewohnt sind auch die Locals wieder einmal unglaublich freundlich und freuen sich einfach nur.
Kein Vergleich zu so manch anderer Gegend Thailands.

Entlang der Strasse...

Entlang der Strasse…

Als sich die Straße dann langsam durch einen Wald schlängelt, weiche ich von der eigentlichen Route für einige Kilometer ab, um mir den Ob Luang, Thailands Grand Canyon, anzuschauen. War nun nichts besonders spektakuläres, aber da ich dafür nichts bezahlen musste, den Weg definitv wert. Doch schaut selbst…

Ob Luang (thl. für Graben groß)

Ob Luang (thl. für Graben groß)

Doch ganz nett anzuschauen...

Doch ganz nett anzuschauen…

Anschließend geht’s über eine eher schlechte als rechte Straße weiter nach Mae Chaem. Teilweise ist die Straße über Kilometer nur eine Schotterpiste. Eigentlich ja kein Thema, nur mit einem Roller doch nicht ganz so leicht zu befahren…

In Mae Chaem angekommen und einen echt netten Bungalow mit genialer Aussicht auf die Berge gefunden, verbringe ich, als vermutlich einzigster Falang im ganzen Ort, einen ruhigen Abend. Extrem ruhig…

Nice view, just outside the door...

Nice view, just outside the door…

Ein weiterer wundervoller Tag geht zu Ende...

Ein weiterer wundervoller Tag geht zu Ende…

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[MHS-Loop Pt 3] Wo der Affe begraben liegt…

Mit einem doch recht beachtlichen Kater mache ich mich am nächsten morgen auf den Weg nach Mae Sariang, meiner nächsten Übernachtungsstadt. Die Straßen dorthin sind, Gott sei Dank, nicht mehr ganz so kurvenreich und daher auch etwas einfacher zu fahren. Dafür hat es die Landschaft umso mehr in sich.
Mehr als einmal muss ich anhalten um mich zu vergewissern, das das die Realität ist – und natürlich Fotos machen.

Kilometerweit bin ich alleine auf der Straße – eine sehr einsame und doch so wunderschöne Gegend. Begenet mir dann doch mal jemand, man mag es kaum glauben, sind die Locals wie gewohnt echt extrem freundlich und freuen sich einfach nur, einen Farang in ihrer Gegend zu sehen.

On the way...

On the way…

In den kleinen Orten Khun Yuam und Mae La Noi, welche beide mehr oder weniger auf dem Weg lagen, mache ich dann kurze Pausen um mich selbst zu erfrischen und den Scooter neu zu betanken, bevor ich dann nach, den vielen Fotostopps geschuldet, doch beachtlicher Zeit Mae Sariang erreiche.

Soviel sei gesagt: Mae Sariang ist definitiv mein Favorit auf dem gesamten Loop. Die Stadt ansich hat eigentlich nicht wirklich was zu bieten, es ist einfach die gesamte Atmosphäre und die Locals, die mir so gefallen haben.
Verschlafen, aber trotzdem echt schön…

Straßenszene Mae Sariang

Straßenszene Mae Sariang

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[MHS-Loop Pt 2] Auf zur namensgebenden Stadt

Von Pai mache ich mich relativ früh auf den Weg nach Mae Hong Son – schließlich will ich auf dem Weg ja genügend Zeit haben und Pai kenne ich eh schon fast auswendig.

Die Straßen sind unverändert kurvig, was den Fahrspaß natürlich gewaltig erhöht. Auch die Landschaft wird zusehends grüner, wenngleich die Sicht immernoch rauchverhangen ist.
Dafür werden die Locals, umso weiter ich mich von den touristischeren Gebieten entferne, immer freundlicher. Nicht selten winken die Menschen in den Dörfern oder mich passierende Fahrzeuge grüßen mich hupenderweise.

Immerhin etwas grüner...

Immerhin etwas grüner…

Auf dem Weg mache ich einen Abstecher in ein kleines Bergdorf – Mae Lana Village. Das komplette Dorf bestand aus vielleicht 20 Häusern, war ziemlich verschlafen, aber defitiv einen Besuch wert. Die Menschen dort haben sich einfach gefreut, das ein Farang ihr Dorf besucht. Scheint nicht alle Tage vorzukommen.
Außerdem lag das Dorf so oder so auf dem Weg zur Mae Lana Cave. Diese konnte ich allerdings nicht besuchen, die Straßenverhältnisse waren einfach nicht für einen Roller gemacht. Schade…

In Mae Hong Son angekommen finde ich direkt Gefallen an der Stadt und besuche einen örtlichen Tempel (Wat Chong Klang). Definitv einer der, für mich, interessanteren Tempel Thailands. Abends dann noch auf dem Nachtmarkt was essen, wo ich dann auch Matthew und King kennen lerne. Zusammen machen wir eine Bar unsicher bis spät in die Nacht.
Betrunken aber rundum zufrieden falle ich schließlich in mein Bett.

Wat Chong Klang in Mae Hong Son

Wat Chong Klang in Mae Hong Son

MHS liegt idyllisch um einen kleinen See...

MHS liegt idyllisch um einen kleinen See…

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9 Monate

Ziemlich genau 9 Monate bin ich nun unterwegs – es ist mal wieder an der Zeit, die vergangenen 3 Monate rückblickend zu betrachten und damit die aktuelle Serie zum MHS-Loop kurz zu unterbrechen. Keine Angst, es geht bald wie gewohnt weiter…

Also, was habe ich in den vergangenen 3 Monaten erlebt?
So unglaublich es klingen mag, ich habe Asien nach über 6 Monaten verlassen und bin nach Australien gereist.
Dort habe ich mir allerdings lediglich Sydney und die Blue Mountains, welche in der Nähe von Sydney sind, angeschaut. Ganz nett, aber Australien ist nach wie vor nicht mein Land / Kontinent…

Sydney Opera House & Harbour Bridge

Sydney Opera House & Harbour Bridge

Blue Mountains - schon echt nett...

Blue Mountains – schon echt nett…

Weiter ging es nach Neuseeland – so weit war ich noch nie von zu Hause weg. In gewisser Weise also eine Premiere… Gesehen habe ich im Prinzip von diesem Land, welches mir deutlich mehr als Australien liegt, nicht wirklich viel..Geplant war eigentlich ein komplettes Jahr Aufenthalt, inklusive arbeiten…

Takapuna Beach, nähe Auckland...

Takapuna Beach, nähe Auckland…

Waiheke Island - berühmt für seinen Wein...

Waiheke Island – berühmt für seinen Wein…

Das “Heimweh” hat mich einfach wieder zurück zu meiner großen Liebe Thailand gezogen. Und ich bereue diese Entscheidung bis heute nicht, nicht ein einziges Mal. In Thailand habe ich in der Zwischenzeit an Traumstränden relaxt, Songkran ausgiebig gefeiert und meinen ersten Roadtrip erfolgreich hinter mich gebracht.

Sunset @ Koh Maak... Traumhaft...

Sunset @ Koh Maak…
Traumhaft…

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